Unter der so genannten Konventionellen Medizin versteht man die medizinische Standard-Versorgung, wie sie von den meisten Haus- oder Fachärzten angeboten und betrieben wird. In Deutschland hat die Konventionelle Medizin einen sehr hohen Standard. Wer zu Routine- oder Vorsorgeuntersuchungen geht, oder an vergleichsweise einfachen, überschaubaren und wenig komplexen Krankheiten erkrankt, dem kann mit der Konventionellen Medizin in den allermeisten Fällen sehr gut geholfen werden.
Ergänzend zur Konventionellen Medizin wird auch noch die so genannte Alternativmedizin praktiziert. Sie wird von Menschen bevorzugt, die auf die Einnahme der herkömmlichen, industriell gefertigten Medizinpräparate aus den verschiedensten Gründen verzichten möchten. Während die Konventionelle Medizin viele Krankheiten zum Beispiel mit Antibiotika behandelt, werden in der Alternativmedizin mehr Naturprodukte, Heilkräuter und Säfte eingesetzt.
Konventionelle Medizin orientiert sich am Standardverlauf von Krankheiten und stößt manchmal dort an ihre Grenzen, wo außergewöhnliche Krankheitsverläufe oder Krankheitskombinationen auftreten. Während die Konventionelle Medizin in vielen Fällen von den Krankenkassen getragen wird, müssen alternative Behandlungsmethoden häufig selbst bezahlt werden.
Jeder Bürger hat das Recht, sich frei dafür zu entscheiden, ob er die Konventionelle Medizin oder andere Behandlungsformen nutzen möchte.