Ein gern und oft diskutiertes Thema ist das Abnehmen, die verschiedenen Diäten und die damit erzielten Erfolge. Da die bekannte Methode FDH (friss die Hälfte) bei den meisten eher von weniger Erfolg gekrönt ist, ist die Frage nach Appetitzügler von Bedeutung.
Es gibt eine Vielzahl von Appetitzügler von denen einige rezeptpflichtig sind. Es ist noch nicht lange her, dass ein Appetitzügler vom Markt genommen werden musste. Die Nebenwirkungen, bis hin zu dem Verdacht von Todesfällen, waren derart substanziiert, dass der Verkauf von Reductil (Sibutramin) in der gesamten Europäischen Union verboten werden musste. Bei dem Gebrauch von Diätpillen sollten Vernunft und Vorsicht stets im Vordergrund stehen!
Wenn überhaupt rezeptpflichtige Appetitzügler infrage kommen, dann nach enger und kritischer Abstimmung mit dem behandelnden Arzt. Die Risiken und vor allem die Nebenwirkungen müssen mit einem eventuellen Nutzen gegeneinander abgewogen werden. Denn Appetitzügler wirken – obwohl oral eingenommen- nicht im Magen, sondern beeinflussen Botenstoffe im Gehirn. Diese rezeptpflichtigen Appetitzügler sind für extrem und krankhaft übergewichtige Menschen gedacht und nicht für solche, die einige Pfunde Mehrgewicht ihr Eigen nennen. In diesen Fällen – und das sind die allermeisten – helfen rezeptfreie Mittel.
Daher sollten immer rezeptfreie Appetitzügler aus der Apotheke bevorzugt werden. Es gibt dazu eine große Menge gut wirkende Appetitzügler, die natürlichen Ursprungs sind und keine bekannten Nebenwirkungen als böse Folge des Gewichtsverlustes mit sich bringen. Rezeptfreie Appetitzügler aus der Apotheke haben den Vorteil, dass der Apotheker diese entsprechend seiner Erfahrungen empfiehlt. Eine interessante Möglichkeit, überflüssige Pfunde los zu werden, ist das Mittel Hoodia Gordonii. Bei diesem Mittel handelt es sich um eine in Afrika sehr bekannte Pflanze aus der Familie der Sukkulente. Hoodia Gordonii kommt im südlichen Teil Afrikas vor, wird sehr alt und kann bis zu einem Jahr ohne Regen auskommen. Dort ist die Pflanze seit Generationen bekannt. In Legendenerzählung wurde überliefert, dass bei langen Jagdausflügen oder in Zeiten der Not diese Pflanze sowohl den Hunger wie auch den Durst stillte. Bereits in den 60er Jahren wurden diese Eigenschaften bei Soldaten bekannt. Die daraufhin in mehreren Studien nachgewiesene Wirkung zeigte keinerlei Nebenwirkungen.
So lange es möglich ist auf solche rezeptfreien Mittel zurückzugreifen, ist die Einnahme von chemischen Appetitzüglern nicht sinnvoll, sondern auch gefährlich.